Die richtige Abhakmatte

Die Abhakmatte beim Karpfenangeln

Fischcare spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle. Das Bewusstsein der Angler zu der Natur wird immer besser und Catch and Release dominiert die Karpfenszene. Jeder Karpfenangler und der der es werden will, sollte daher eine Abhakmatte mit sich führen. Ohne diese, kann der Fisch an Land massive Verletzungen an den Schleimhäuten und Schuppen, erleiden. Damit so etwas eurem Fang nicht widerfährt, werde ich Euch im folgenden erklären, auf was ihr bei den Abhaktmatten achten solltet.

Grundlagen einer Abhakmatten

Vorab, bei allen Arten von Abhakmatten, sollte man auf die gleichen Dinge achten. Zum einem ist das die Polsterung. Diese muss genügend dick genug sein, so dass der Fisch in ihr leicht einsinkt und weich liegt. Eine gute Abhakmatte hat eine Dicke von ca. 5cm.

Auch sollte man auf die ausreichende Größe der Abhaktmatte achten. Hierbei empfiehlt sich eine Länge von mindestens einen Meter. Dies ist auch wichtig, wenn man nicht so große Karpfen zu erwarten hat. Gerade wenn man alleine unterwegs ist und einen tobenden Fisch auf der Matte liegen hat, ist man über die übergroße Abhakmatte glücklich.

Wichtig ist auch, auf die Verarbeitung und den Stoff zu achten. Bei günstigen Abhakmatten habe ich schon erlebt, dass diese anfangen Wasser zu ziehen und somit sie nicht mehr richtig trocknet. Eine solche Abhakmatte kann bald nicht mehr verwendet werden, da das Wasser in der Matte zu Schimmeln beginnt.

Die Arten von Abhakmatten

Als nächstes wollen wir uns mit den unterschiedlichen Arten von Abhakmatten beschäftigen. Hierbei beginnen wir mit der am häufigsten verwendeten. Dies ist eine einfache flache Abhakmatte. Auch wenn es sehr viele Weiterentwicklungen gibt, so kann diese günstige Variante sehr gute Dienste leisten. Hierbei kann ich euch Modelle wie die Shimano Beanie Mat SHTR55 aus eigener Erfahrung empfehlen.

Shimano Beanie Mat SHTR55

Seit Ihr des Öfteren allein am Gewässer, so würde ich euch anstelle der flachen Abhakmatte ein mit Seitenwänden empfehlen. Durch die Seitenwände kann der Fisch nicht der Abhakmatte entgleiten und liegt somit deutlich sicherer. Auch kann man, wenn man beispielsweise noch schnell die Kamera einstellen will, die Abhakmatte von oben verschließen, wodurch der Karpfen sicher liegt. Da der Karpfen in einer solchen Matte kurze Zeit, unbeaufsichtigt gelassen werden kann eignet Sie sich besonders wenn Ihr allein am Gewässer seit. Bei der Benutzung von Abhakmatten ist allerdings besonders drauf zu achten, dass der Karpfen immer reichlich feucht gehalten wird. Solltet Ihr euch eine solche Abhakmatte anschaffen wollen, so solltet Ihr die Chub X-Tra Protection Cradel mal ansehen.

Chub X-Tra Protection Cradel

Eine Situation in der ich eine noch umfangreicheren Abhakmatte empfehle, ist wenn man den Karpfen im Gefälle ablegen will. Durch den Winkel in welcher die Matte liegt, kann der Fisch ansonsten schnell von der Abhakmatte rutschen und sich am harten Untergrund verletzen. Die Lösung hierfür ist eine Abhakmatte mit verstellbaren Füßen. Durch diese lässt sich die Matte leicht auf jede Situation anpassen, wodurch ist sie ein echter Allrounder. Wer solche Situationen an seinen Gewässer hat oder auf alles gerüstet sein will, der sollte sich mal die Chub X-Tra Protection Uplifter Cradle genauer anschauen.

Chub X-Tra Protection Uplifter Cradle

Schlusswort

Wenn man als Angler Catch and Release betreibt, sollte die Fischcare definitiv nicht vernachlässigt werden. Diese ist extrem wichtig, um unsere liebsten Wasserbewohner nicht zu verletzten. Hierbei sollte auch noch auf eine ausreichend dicke Polsterung von min 3,5cm geachtet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich der Karpfen nicht unnötig verletzt.